erfahrender und erfolgreicher Samenspender bietet an

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ooo
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Registriert: Sa Jan 19, 2013 8:19 am

erfahrender und erfolgreicher Samenspender bietet an

Beitrag von ooo » Sa Jan 19, 2013 8:25 am

Hallo,

Mein Spende-Angebot richtet sich hauptsächlich an Single-Frauen, aber auch an Paare mit Kinderwunsch, die eine Private Samenspende in Betracht ziehen und auch die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Kurz zu mir: Ich bin Jahrgang 1983 (32), habe blonde Haare, ich bin 185cm groß, habe die Blutgruppe A Rh+ und grüne Augen. Ich habe ein abgeschlossenes Studium in Elektrotechnik und Mechatronik (Master of Science). Es sind keine Erbkrankheiten in meiner Familie bekannt und ich bin Nichtraucher. Meine Vorfahren kommen alle aus dem Chiemgauer Raum (Bayern) und mein Stammbaum, den meine Mutter in langjähriger Ahnenforschung erarbeitet hat, ist bis in das 15 Jahrhundert zurückverfolgbar. Ich selbst bin in München geboren und in der Nähe vom Ammersee aufgewachsen. Derzeit wohne ich in der Nähe von Karlsruhe! Ich bin ein erfahrener und erfolgreicher Yes-Spender mit klaren Vorstellungen. Ich spende bis zum Erfolg, zuverlässig und verantwortungsbewusst. Aktuelle Fotos von mir sind in der Galerie. Die Bilder, das Spermiogramm und die Gesundheitstests können nur von Personen eingesehen werden, die in meiner Kontakliste enthalten sind. An dieser Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass aus Datenschutzgründen mein genaues Geburtsdatum im Profil nicht korrekt ist.

Gesundheit
Gesundheitstests (HIV, Hep. ABC, Spermiogramm) sind vorhanden und werden nach verbindlicher Absprache aktualisiert (zuletzt habe ich mich im Feb. testen lassen). Ich habe mich 2012 bei einem Urologen auch auf HPV testen und auf Chlamydien untersuchen lassen. Beides negativ, aber ohne Attest auf Grund der hohen Kosten. (Für Chlamydien liegt inzwischen ein Attest vor vom Feb. 2013). Für Tripper und Syphilis gibt es keine Symptome, wenn erwünscht werde ich aber eine Untersuchung anstoßen. Ich empfehle dabei folgendes Vorgehen: Zuerst sollte ein Spermiogramm gemacht werden, dabei wird auch die Keimbelastung gemessen. Sollte etwas auffällig sein, kann man Nachuntersuchungen anstoßen. Bisher haben das die Paare auf Grund der hohen Kosten das nicht verlangt und die fehlenden Symptome geben meinem Urologen dazu keinen Anlass. Aus meiner Sicht bin ich den gleichen Risiken ausgesetzt, denen jeder andere normale Mensch ausgesetzt ist. Sprich es gibt keine 100% Sicherheit, aber die Wahrscheinlichkeit für unbemerkte Infektionen ist sehr gering. Eine private Samenspende kann eine 100% Sicherheit allgemein nicht garantieren. Wer eine 100% Sicherheit haben möchte, muss sich an eine Samenbank wenden. Ich bin gut aufgeklärt und bin meiner großen Verantwortung gegenüber der Gesundheit der Frauen bewusst.

Art der Spermaspende
Generell biete ich Frauen oder Paare drei Varianten von Samenspenden an: Eine kostenlose Spende ohne Entlohnung und zwei verschiedene Spenden mit finanziellen Interesse. Ich verlange immer eine Unkostenerstattung, auch bei der kostenlosen Spende! Die Varianten unterscheiden sich in der Art und Weise des Kontakts: Freundschaftlicher, gelegentlicher oder späterer Kontakt zum Spender.

1. Variante
Frauen und Paare mit Kinderwunsch, die einen gelegentlichen Kontakt suchen, räume ich das Recht ein, sich mit mir zu treffen, damit das Kind seine Wurzeln kennenlernen kann, jedoch verlange ich eine Entlohnung für die Spenden als Gegenleistung. Der Impuls für solche Treffen kommt immer von der Familie, ich werde selbst nicht aktiv. Dies geschieht immer mit vorhergenender diskreter Rückfrage, da ich nicht im Beisein meiner eigenen Familie überrascht werden möchte.

2. Variante
Sollte sich nach ein paar Treffen ein gegenseitiges freundschaftliches und vertrauenswürdiges Verhältnis zwischen mir und dem Paar bzw. der Frau aufbauen, verzichte ich auf eine zukünftige Entlohnung bei weiteren Spenden. Dieser engere Kontakt sollte nicht mit einer Vaterrolle verwechselt werden. Ich halte mich aus Familienangelegenheiten heraus und komme nur als Freund der Familie gelegentlich zu Besuch oder die Familie kommt zu mir. Bisher gingen fast alle Spenden an lesbische Paare, da liegt es natürlich nahe, dass der Spender quasi als männliche Bezugsperson dienen könnte, was ich sehr schön finde. Man sollte aber nicht zu viel erwarten, ein freundschaftlicher Kontakt kann nicht alles bieten. Das Auftreten bei Treffen muss klar definiert und diskutiert werden und das Verhältnis muss von einer Vaterrolle scharf abgegrenzt sein, schriftlich festgelegte Verhaltensregeln erleichtern das. Eine richtige Vaterrolle kommt nicht in Frage, weil ich später eine eigene Familie mit meiner zukünftigen Partnerin haben werde. Eine Freundschaft kann sich nur entwickeln, wenn ein gemeinsamer Wunsch, Vertrauen und gegenseitige Sympathie vorhanden ist, und wenn man sich besser kennenlernen kann. Bei den Spenden bietet sich dazu eine Gelegenheit an. Freizeitaktivitäten aller Art vom Tanzen bis zum Wandern sind möglich. Damit ich die Freundschaft zu allen Familien pflegen kann, kann das nur im kleinen Kreis geschehen. Ich denke dabei an 4 bis 6 Paaren bzw. Frauen, wobei man das nicht planen kann, es ergibt sich einfach. Es sollte aber im Klaren sein, das das Angebot begrenzt ist. Außerdem stelle ich jede neue Familie den anderen Familien vor. So können sich alle miteinander unterhalten, Erfahrungen austauschen und bei Problemen sich gegenseitig helfen. Gelegentliche Familientreffen sollten möglich und erwünscht sein.

3. Variante

<strike>Frauen und Paare, die keinen gelegentlichen Kontakt wünschen, aber die ihrem Kind die Möglichkeit bieten wollen, sich später mit dem Spender in Verbindung zu setzten, wenn es das wünscht, biete ich auch ein Spende an, aber auch hier nur gegen eine Entlohnung. Auch hier wird vorher diskret nach einem Treffen gefragt. Von anonymen Spenden rate ich dringend ab, jedes Kind hat ein Recht darauf, sein biologischen Vater kennenzulernen. Weitere Gründe sind Inzuchtgefahr, durch einen Unfall notwendig werdende Organspende und Nachprüfbarkeit von Gesundheitstests.</strike>

Egal welche Variante, es ist immer sehr wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wie eng der Kontakt nach der Geburt sein soll. Ich bin sogar schon gefragt worden, ob ich bei der Geburt dabei sein oder ob ich das Baby wickeln möchte. Als Spender muss man sich zurück halten. Ich werde daher nicht von mir aus derartige Wünsche stellen. Wenn es aber gewünscht wird, bin ich aber gerne bereit dem nachzukommen.

Rechtliche Aspekte
Bei allen Varianten wird eine Stiefkindadoption angestrebt, sofern eine lesbische Lebensgemeinschaft vorliegt. Bei angestrebten Stiefkindadoptionen bin ich gerne bereit, mich in die Geburtsurkunde eintragen zu lassen, wenn das gewünscht wird. Um mich gegen Unterhaltszahlungen zu schützen und damit keine Missverständnisse auftreten, werden alle Bedingungen beider Seiten und sämtliche Abmachungen vertraglich binden festgehalten. Dazu gehört auch eine Erstattung aller Unterhaltsansprüche, die an den Spender gerichtet werden und die durch den Partner der Frau beglichen werden, egal ob später eine Scheidung/Trennung geschieht oder nicht. Oder, wenn das Kind eine Vaterschaftsfeststellung beantragt und somit der Spender gegen seinen Willen und den der Eltern zum Vater erklärt wird. Im Gegenzug verzichte ich auf eine Vaterschaftsanerkennung und ähnliche rechtliche Einmischungen in das Familienverhältnis. Dies kann, wenn erwünscht, auch durch Vertragsstrafen unterstrichen werden. Voraussetzungen einer Erstattung von Unterhaltszahlungen durch den Partner der Frau sind dessen finanziellen Möglichkeiten. Somit ist eine gute Ausbildung ein gutes Pro-Argument, ist aber keine Bedingung. Egal ob gelegentlicher oder freundschaftlicher Kontakt, die Frau muss vorher festlegen, wie der Spender vor dem Kind angesprochen wird und wie der Spender auftreten soll! Um Diskretion zu gewehrleisten denke ich auch schön länger über eine Geheimhaltungsklausel nach, dies kann auch vereinbart werden.

Zustimmungskriterien für eine Samenspende
Über ein „Ja“ oder „Nein“ einer Spende entscheidet letztendlich die wahrheitsgemäße Angabe von Daten und Motivation, die gegenseitige Sympathie, die große Übereinstimmung meiner Daten mit den Auswahlkriterien der Frau, Erfüllung von Voraussetzungen beider Seiten, das gegenseitige Vertrauen, das Akzeptieren von Bedingungen, Übereinkunft bei Absprachen, Ernsthaftigkeit des Kinderwunsches, eine gewissenhafte Vorbereitung und die Verlässlichkeit. Diese Entscheidung wird gemeinsam frühestens nach einem ersten unverbindlichen Kennenlerntreffen in aller Ruhe entschieden. Ich lasse mich gerne auch von meinem Bauchgefühl leiten und etwas Zeit vergehen, bevor ich zustimme. Auch halte ich Rücksprache mit den anderen Familien. Ich nehme mal an, dass ihr das auch so macht und empfehle euch dieses Vorgehen. Seit daher bitte nicht von meiner Antwort überrascht. Übereilte, unvorbereitete oder unüberlegte Spendenanfragen lehne ich ab! Es ist eine Entscheidung über Leben und für ein ganzes Leben! Zweifel sollte es keine geben. Ich behandle alle Anfragen mit Respekt und guten Willen zum Helfen, aber ich spende nicht blind an alle Frauen! Ich bitte das zu beachten und zu respektieren.

Wann lehne ich eine Anfrage ab?

Auf Grund einer Reihe von negativen Erfahrungen mit einzelnen Frauen lehne ich zukünftig eine Spende ab, ...


wenn ich mir nicht sicher bin, ob der Kinderwunsch das vordergründige Interesse ist.
wenn schwere Bedenken bzgl. finanzieller Eigenständigkeit besteht.
wenn schwere Bedenken bzgl. der Weltanschauung besteht (Extremismus etc.).
wenn schwere Bedenken bzgl. der Machbarkeit besteht (Zu große Entfernung, zu viele Spenden auf einmal, etc.).
wenn mein Bauchgefühl "nein" sagt.
wenn der Eindruck entsteht, dass die Person charakterlich sehr unausgeglichen ist.
wenn Zeitdruck vorhanden ist und übereilte Anfragen gestellt werden (z.B. "Morgen ist mein Eisprung! Können wir uns treffen?").
wenn schwere Bedenken bzgl. der Gesundheit des Kindes bestehen.
wenn ich das Gefühl habe, angelogen zu werden, oder wenn ein begründeter Verdacht dafür vorliegt.
wenn ich an der Ernsthaftigkeit der Anfrage zweifle. (Die Anfrage ist ein Dreizeiler, keine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema, kein erstzunehmendes Interesse, ...)

Diese Kriterien lege ich auf Grund vieler negativer Erfahrungen fest. Ich prüfe jeden Fall einzeln mit Respekt und guten Willen zu helfen. Ich bitte dies zu respektieren und eine Ablehnung nicht persönlich zu nehmen, oft hat es banale Gründe.

Kosten
Ich verlange als Basis für Verhandlungen pro Becher 75 €. Ich passe aber gerne den Betrag an die finanziellen Möglichkeiten der Frauen und Paare an. Unkosten sind bei der Aktualisierung von Gesundheitstest (etwa 60 bis 120€)zu erwarten, aber auch eine Reisekostenerstattung (i.d.R. etwa 20€) zählt dazu. Das betrifft auch das erste Kennenlerntreffen, da dies unverbindlich ist. Ich verlange eine Entlohnung nicht aus Geldgier, sondern um die Ernsthaftigkeit des Kinderwunsches zu gewehrleisten (Was nichts kostet ist nichts wert). Sollte sich eine enge Freundschaft bilden, verzichte ich auf die Entlohnung, wie ich bereits es beschrieben habe.

Die Methode
Die anzuwendende Methode wählt ausschließlich die Frau aus, jedoch müssen die Rahmenbedingungen dafür erfüllt sein. Ich biete die Bechermethode bzw. Heiminsemination auch die Insemination in einer Klinik an. Ich persönlich empfehle die Bechermethode! Sollte das Thema nicht erwähnt werden, gehe ich grundsätzlich von der Bechermethode aus und ich akzeptiere diese Methode bedingungslos. Bisher waren fast alle Spenden Becherspenden, diese Methode hat sich bewährt und ist erfolgreich!

Warum aus meiner Sicht die Becherspende besser ist, als eine Spende durch Beischlaf


Das Gesundheitsrisiko für den Spender und für die Empfängerinnen ist kleiner.
Der Partner der Empfängerin akzeptiert diesen Vorgang eher, es kommt zu weniger zwischenmenschlichen Konflikten.
Eine strikte Trennung von Spender und Empfängerin ist für den Zusammenhalt der Familien unerlässlich.
Lesbische Frauen können sich keinen Beischlaf mit dem Spender vorstellen.
Sie geht schneller von statten. Sie dauert nur wenige Minuten.
Da nur der Spender Gesundheitstests vorlegen muss, sind geringere Kosten zu erwarten.
Es entstehen keine Gefühle zwischen Spender und Empfängerin.
Daraus ergeben sich auch keine Abhängigkeiten und weniger Verpflichtungen.

Ablauf
Die Spende sollte bei mir in der Nähe (Karlsruhe, Landau in der Pfalz, Baden-Baden) geschehen. Frauen und Paare mit langer Anreise buchen sich in meiner Nähe ein Hotel, zu Frauen in meiner Nähe komme ich gerne zu Besuch. Ich komme zur Becherübergabe in das Hotel. Frauen, die etwa 1h (mit dem Auto) von mir entfernt wohnen, können mich auch besuchen, ich übergebe dann dem Becher an der Haustüre, die Spermien überleben bei richtiger Lagerung eine kurze Autofahrt. Bei der Spende sollte, wenn möglich, der Partner dabei sein. Bei Fragen, für Erfahrungsaustausch oder Handhabung stehe ich gerne zur Verfügung. Heterosexuellen Paaren empfehle ich 5 Tage vor bis 2 Tage nach der Spende karrend zu bleiben. Das erspart später evtl. einen Vaterschaftstests, um die Abstammung zu klären und es erhöht die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit (Stichwort: Spermienkonkurrenz).

Terminvereinbarung
Ich habe voraussichtlich (nach Rücksprache) von Montag- bis Freitagabend und den ganzen Samstag für Spenden Zeit, den Sonntag halte ich mir für private Aktivitäten frei! Termine werden min. 2 Wochen vorher in etwa (+ - 2 oder 3 Tage) schriftlich angekündigt. Natürlich kann sich der Eisprung verschieben, das ist kein Problem. Ich empfehle dringend, in der Woche des Eisprungs keine wichtigen Termine zu vereinbaren. Eisprünge können sich verschieben!

Kontaktaufnahme
Für eine Kontaktaufnahme reicht mir erst mal eine kurze Anfrage. Damit ich mir aber ein klares Bild von euch machen kann und damit es später zu keinen Missverständnissen kommt, bitte ich nach der Kontaktaufnahme um eine Art Motivationsschreiben (Fragen 1-17). Es muss nicht lange sein, eher kurz und bündig! Ich möchte davon überzeugt werden, dass ihr ein Kind ernähren, erziehen und ausbilden bzw. fördern könnt (Stichwort Perspektive). Es soll mich auch davon überzeugen, dass ihr es ernst meint und ihr euch mit dem Thema, den möglichen Problemen und Risiken auseinandergesetzt habt. Das klingt überheblich und anmaßend, mir ist es auch sehr unangenehm das zu fragen. Ich bitte aber dafür um Verständnis und um Verzeihung, es funktioniert leider nicht anders und ich muss das verlangen. Ich behandle die Antworten diskret und verantwortungsbewusst! Im Gegenzug antworte ich bereitwillig alle eure Fragen. Ich bitte euch auch ein "geprüftes Mitglied" zu werden (Fake-Check), falls das entsprechende Forum solch eine Funktion anbietet. Das geht anonym, ist kinderleicht und dauert nur zwei Minuten. Das baut Vertrauen auf und macht die Kommunikation einfacher. Nach einem ersten Email-Austausch kann man ein unverbindliches Kennenlerntreffen an einem öffentlichen Ort vereinbaren. Bei diesem Treffen können die angegeben Daten auf Echtheit überprüft werden. Zu dem Treffen werden auch die Originale der Atteste ausgehändigt. Erst nach einem solchen Treffen kann man entscheiden, ob eine Spende in Frage kommt oder nicht.


Folgende Dinge interessieren mich, diese sollten in einem kurzen & knappen Motivationsschreiben behandelt werden:

(Ich kann und möchte niemanden zwingen die Fragen vollständig auszufüllen. Wenn jemand das nicht will, soll er die entsprechenden Punkte auslassen, jedoch sollten sie dann nachträglich beantwortet werden, wenn es zu einer positiven Entscheidung über einer Samenspende kommt. Es ist wichtig über alles Bescheid zu wissen! Eine vollständige und wahrheitsgemäße Beantwortung bewerte ich sehr positiv.)

1. Vorstellungen, Anforderungen, Bedingungen, Wünsche und Erwartungen bzgl. der Samenspende und bzgl. Familienplanung.

2. Beziehungsstatus (aktuell und zukünftig).

3. Erziehung (Art und Weise der Erziehung, Wie wird das Kind erzogen und nach was? Weltanschauung, religiös, etc.).

4. Kontaktwünsche (Häufigkeit der Treffen, Auftreten des Spenders gegenüber dem Kind, Ansprechen des Spenders, etc.).

5. Stiefkindadoption (Wann, wie und überhaupt, notwenige Amtsgänge mit dem Spender).

6. Wohnsituation. (evtl. Auswanderung?)

7. Beruf & Arbeitsplatzsituation. (Aktuell, während dem Mutterschutz & Elternzeit und zukünftig)

8. Eigenes Potential das Kind zu fördern und in der Schule zu unterstützen.

9. Ernährung (Kochst du gerne, was ist dein Lieblingsgericht, gehst du gerne zum MC Donalds oder Burger King?).

10. Reisebereitschaft & Besuchbarkeit zur Durchführung der Samenspende.

11. Voraussichtlich erster Termin für die erste Spende. (grobe Zeitplanung)

12. Gesundheit (Atteste etc., bekannte Erbkrankheiten und Gendefekte in der Familie z.B. häufige Darm- oder Brustkrebs-Fälle).

13. Evtl. Hobbys, Interessen, Weltanschauungen und Religion (wenn möglich).

14. Mögliche Probleme und Schwierigkeiten zu den oben genannten Punkten, die später auftreten könnten.

15. Andere Dinge, die die Spende oder den Spender betreffen und hier nicht aufgeführt sind.

16. Kontaktdaten!!!

17. Bild (wenn möglich)



Was ihr noch von mir wissen müsst


Wie ich zum Samenspender wurde
Also ich bin auf die Idee erst gekommen, als ich während des Studiums Geldsorgen hatte. Ich registrierte mich dann bei eine Samenbank, nahm aber wieder wg. diversen Bedenken Abstand vom dem Plan bzw. distanzierte mich wieder davon. Ende 2009 sah ich ein paar Fernsehberichten über das Thema, wie sehr manche Menschen unter Kinderlosigkeit leiden. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, da ich später auch selber gerne eigene Kinder haben möchte. Daraufhin habe ich mich in mehreren Foren registriert.

Warum ich spende und warum ich eine Kontaktmöglichkeit anbiete
Mich machen die glücklichen Gesichter der Familien sehr glücklich, der Umstand jemanden geholfen zu haben macht mich zufriedener, das ist der Hauptgrund. Es ist der gleich Grund, warum jemand Blutspenden geht. Vielleicht spielt auch etwas Vaterstolz eine Rolle, aber eher eine untergeordnete. Ich bekomme viel von dem, was ich gebe, zurück. Es ist schön nach einiger Zeit die Familie wieder anzutreffen und die glücklichen und strahlenden Augen zu sehen oder wie der Kleine aufwächst. Die ersten Worte oder die ersten Schritte zu sehen finde ich toll, auch wenn diese nur auf ein Foto festgehalten oder mir berichtet werden. Auch lerne ich so viele wunderbare Menschen kennen, mit denen ich gerne Umgang habe. Ich tue das während meiner Freizeit, es ist also nicht mein Beruf, sondern eine Herzensangelegenheit. Ein sexueller Hintergedanke ist nicht der Grund gewesen ein Samenspender zu werden, weil ich mir immer einen festen Partner, eine eigene Familie wünsche und es einfachere Wege gibt, das zu bekommen.

Ich spende Sperma nicht,

um eine Familie zu gründen,
um meine Gene zu streuen,
aus Geldgier,
aus reinem sexuellen Vergnügen. (nun, die Spende erfolgt durch onanieren in einen Becher, also ganz ohne geht es nicht)

Wann ich Schluss mache mit dem Spenden
Definitiv möchte ich mich nicht als Zuchtstier fühlen. Zu Beginn dachte ich, ich mache nach vier Paaren Schluss, aber wegen den guten Zusprüchen, den Aufforderungen weiter zu machen und der regen Nachfrage habe ich beschlossen, dass es mehr sein dürfen. Ich denke, dass man mit 12 Paaren/Frauen schon zu einem Massenspender gehört, das ist meine aktuelle Meinung. Diese Meinung kann sich jedoch noch ändern. Ich mache mit den Samenspenden Schluss, wenn ich das Gefühl habe damit aufhören zu müssen. Ich möchte auf jeden Fall nicht den Überblick verlieren und auch nicht blind an jede Frau spenden. Ich spende nur an Frauen, die ich sympathisch finde und zu denen man ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen kann. So kommt es schon mal vor, dass ich ein halbes Jahr lang keine Spende durchführe. Wie man an meiner Anzeige sehen kann, verlange ich viel. Ich bin daher auch kein Massenspender!

Warum ich nicht in eine Samenbank gehe
Ich war bereits mal bei einer Samenbank und habe das Anmeldeprozedere durchgezogen. Es ist schon ein befremdliches Gefühl im Wartezimmer mit den Frauen und erst recht im "Gewinnungsraum". Außerdem möchte ich den Kontakt zu den Familien, das ist bei Samenbanken ausgeschlossen.

Wie oft ich schon gespendet habe
Aktuell sind es drei Paare (zumeist Frauenpaare), denen ich erfolgreich gespendet habe. Es sind drei Kinder auf der Welt. Derzeit begleite ich eine Single-Frau, wobei weitere Paare 2014 dazu stoßen. Im Durchschnitt begleite ich eine Frau pro Jahr bis zur Schwangerschaft. Bei mehreren Damen wäre ich sonst überfordert.

Wie lange es in der Regel dauert, bis sich ein Erfolg einstellt
Im Durchschnitt benötigt es etwa vier bis sechs Versuche bis zum Erfolg, jedoch kann es bei gesundheitlichen Einschränkungen der Empfängerin sowie bei diversen Stressfaktoren bis zu einem Jahr dauern, das ist völlig NORMAL! Darüber hinaus bin ich, wie jeder andere normale Mann auch, äußeren Einflüssen ausgesetzt, die die Qualität der Spermien beeinflussen. Sprich – ich bin keine Maschine mit gleichbleibender Spermienqualität. Laut einer allgemeinen Statistik ist die Wahrscheinlichkeit im ersten halben Jahr durch Insemination schwanger zu werden 50%, innerhalb eines Jahres 75% und bei der ersten Spende 10%. Mir fällt als erfahrener Spender auf, dass Probleme mit der Schilddrüse oder Allergien sich auf die Fruchtbarkeit auswirken und somit mehr Versuche bis zum Erfolg notwendig werden. Daher empfehle ich an dieser Stelle Frauen sich auch dbzgl. durchchecken zu lassen.

Meine Profile in anderen Foren
Da ich mehrere Accounts in verschiedenen Foren habe, die ich nicht alle regelmäßig pflege, kann es zu leichten Unterschieden in meinen Anzeigen kommen. Ich bitte daher um Nachsicht.


Ein paar Worte zu mir...
Es ist schwierig sich selbst zu beschreiben, ein Kennenlerntreffen ist dbzgl. effektiver, aber ich versuche es trotzdem. Ich würde mich als verlässlich bezeichnen, etwas chaotisch, sensibel und feinfühlig, aber ausgeglichen, familienfreundlich und tierlieb (aber ich mag nicht jedes Tier), etwas schüchtern, offen und tolerant, mehr introvertiert als extrovertiert bzw. verkopft und zurückhaltend (ich muss nicht gleich mit jedem befreundet sein und falle nicht gleich jedem um den Hals). Ich kann gut selbstreflektieren und nehme gerne konstruktive Kritik an, aber destruktive Kritik verärgert mich. Ich muss auch zugeben, dass ich auch etwas dickköpfig bin, das habe ich von meinem Vater geerbt. Man muss mir gute Argumente vorbringen, ansonsten gehe ich mit dem Kopf durch die Wand. Wenn ich mir etwas selbst erarbeite, fange ich meist am Ende an. Ich zügle das Pferd also von hinten auf. In der Gruppe halte ich mich meist etwas zurück, wenn ich aber das Gefühl habe, es läuft etwas schief, dann nehme ich gerne die Zügel an mich. Ich verlange Verlässlichkeit, das ist für mich sehr wichtig! Und Linientreue ist auch wichtig, Windfähnchen, Tagträumer und Doppelmoralisten sind mir eher fremd und unsympathisch, sowie Viel-Um-Den-Heißen-Brei-Redner. Ich diskutiere gerne, Personen mit eigenem Standpunkt, den sie durch korrekte, standfeste und sachliche Argumente erklären können, sind mir sympathisch. Ich habe sehr großen Respekt vor Leuten, die sich selbst etwas aufgebaut haben, die sich vom Tellerwäscher zum Millionär hochgearbeitet haben oder Steh-Auf-Männchen sind. Ich habe auch großen Respekt vor jenen, die sich nicht hervortun und niemanden etwas beweisen müssen. Mein Motto: "Aufgeben gibt es nicht". Dickkopf lässt grüßen...
Politisch würde ich mich in die bürgerliche Mitte einordnen, aber ich bin kein Stammwähler einer bestimmten Partei. Obwohl ich keiner Partei angehöre, engagiere mich politisch.
Meinen Hobbys kann ich seit meinem Studium nur noch selten nachgehen. Von 2010 bis 2013 tanzte ich Standard und Latein (Goldstar 1), seit 2011 Salsa (Cuba-Style). Ich gehe gerne in die Berge. Klettersteige und Skifahren sind meine Lieblingssportarten. Vor meinem Studium bin auch regelmäßig zum Windsurfen an den Walchensee bzw. an den Gardasee gefahren.
Nach meinen Uni-Abschluss möchte ich eine gute Arbeitsstelle finden. Am liebsten wäre mir irgendwo im süddeutschen Raum, weil dort meine Familie und meine Freunde sind. Ein eigenes Haus und eine eigene Familie würden mein Lebensglück vervollständigen. Vielleicht noch etwas herumreisen und die Welt sehen, das wäre schön.

Schöne Grüße und viel Erfolg!
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